Zahlen und Fakten

zum Kinderpalliativzentrum in Datteln

 
Hier finden Sie eine Chronik zur Enstehung des Kinderpalliativzentrums an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln sowie einige Kennzahlen zu den Patienten und der Finanzierung des Hauses.

 

Die Entstehungsgeschichte


Das Kinderpalliativzentrum wurde im April 2010 feierlich eröffnet. Bereits zwei Monate darauf wurden die ersten Patienten auf die Station Lichtblicke aufgenommen. Hier finden Sie eine Chronik der wichtigsten Etappenziele. Klicken Sie bitte auf das Bild, um die Galerie zu öffnen.
 

 

Die Auslastung


Das SAPV-Team in Datteln versorgte in 2015 45 Patientenfamilien aus der Region. Diese Zahl entspricht in etwa der Leistungsgrenze des ambulanten Teams und ist seit Jahren stabil. 

Auf die Station Lichtblicke wurden in 2015 114 Kinder und Jugendliche aufgenommen,  einige von ihnen mehrfach. Viele junge Patienten werden regelmäßig auf der Station versorgt, sodass die Krankengeschichte bekannt ist und sich ein Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Team entwickeln kann.
 

Die Finanzierung


Insgesamt beliefen sich die Einnahmen im Jahr 2015 auf rund 2.5 Mio. Euro. Davon wurden 79% aus den Kostenübernahmen der Krankenkassen generiert, rund 16% der Einnahmen sind sogenannte Drittmittel (Erbschaften, Spenden, Fördermittel und Bußgelder), die zum Großteil durch den Freundeskreis Kinderpalliativzentrum Datteln e.V. bereitgestellt wurden. 5 % der Einnahmen stammen aus Teilnehmergebühren aus der Weiterbildung.  


Die Ausgaben lagen insgesamt bei rund 2.5 Mio. Euro, sodass das Jahr ausgeglichen beendet werden konnte. Die umfassende Versorgung schwerstkranker Kinder und ihrer Familien erfordert eine personalintensive Betreuung. Dementsprechend entfielen 72 % der Kosten auf die Finanzierung des multiprofessionellen Palliativteams und lediglich 16 % auf die reinen Sachkosten. 12% der Ausgaben entfielen auf die medizinische und nicht-medizinische Infrastruktur.

 
Mit Hilfe der kontinuierlichen Einwerbung von Drittmitteln konnte auch das Jahr 2015 ausgeglichen beendet werden. Unser ganz besonderer Dank gilt daher den vielen Unterstützern, die sich in vielfältiger Weise für die Familien im Kinderpalliativzentrum engagieren und damit ihre Solidarität zeigen. 
 
 
 
 
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