Kinderpalliativversorgung

von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

 
Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung brauchen eine besondere Betreuung. Im Gegensatz zu Erwachsenen, die oft erst in der letzten Phase ihrer Krankheit palliativmedizinisch versorgt werden, leben die meisten Kinder noch viele Jahre, nachdem die Diagnose gestellt wurde. Mit Maßnahmen der Schmerztherapie, der Behandlung anderer leidvoller Krankheitszeichen und der Sorge für das seelische und geistige Wohl wird ein schützender Mantel (lat. pallium „Mantel“) um das erkrankte Kind und seine Eltern und Geschwister gehüllt.
 

Leid lindern

Für die erkrankten Kinder und Jugendlichen existiert keine realistische Hoffnung auf Heilung. Es ist Aufgabe der professionellen Helfer, das Ausmaß der physischen, psychischen wie sozialen Belastung der Kinder zu erkennen und zu verringern. Dies ist nur mit Hilfe eines breiten multidisziplinären Ansatzes möglich, der die Familien und öffentliche Ressourcen mit einbezieht.

 

Leben gestalten

Kinderpalliativversorgung wird individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und ihrer Eltern und Geschwister abgestimmt. Sie ermöglicht so für die gesamte Familie ein Leben in Selbstbestimmung und Menschenwürde, möglichst frei von den belastenden Symptomen der Krankheit. Neben der fachlichen Expertise des Palliativteams braucht es hierzu vor allem auch Raum und Zeit.

 
 
 
 
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