Das Forum für Familie:

Ein Ort des Rückzugs und des Austausches

 

Eltern eines lebensbedrohlich erkrankten Kindes übernehmen meist die komplette Versorgung. Sie stehen vor großen Belastungen körperlicher, seelischer und sozialer Art. Geschwisterkinder fühlen sich oft ausgegrenzt und auch die Großeltern sind betroffen, wenn sie ihre Kinder und Enkel leiden sehen.


Die Balance finden

Familien mit schwerstkranken Kindern geraten aus ihrem Gleichgewicht. Soziale Kontakte können wegen des hohen Pflegeaufwandes oft nicht aufrechterhalten werden. Häufig scheuen Freunde und Bekannte die Konfrontation mit Leiden, Sterben und Tod. Der hohe pflegerische Aufwand stellt die Familien vor finanzielle Herausforderungen. Eine verlässliche, hilfreiche Partnerschaft mit professionellen Helfern vermag diese Belastungen erheblich zu reduzieren. Hinzu kommt die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helfer, die den Familien in ihrem Alltag zur Seite stehen.


Ein Zuhause auf Zeit
geben

In der oberen Etage des Kinderpalliativzentrums stehen für die Familie und ihnen nahestehende Personen fünf Appartements zur Verfügung, die sie während des gesamten Krankenhausaufenthaltes kostenlos nutzen dürfen. Dank des neu errichteten Familien- und Gästehaus in direkter Nachbarschaft konnte dieses Angebot bedarfsgerecht erweitert werden. Der dazugehörige Garten mit Pavillon lädt zu gemütlichem Beisammensein, herumtollen oder einfach durchatmen ein.


Trauer begleiten

Fragen nach dem Sinn einer lebensbedrohlichen Erkrankung, Schuldgefühle, Angst und Trauer beschäftigen alle Familienmitglieder, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß. Mit Unterstützung der psychosozialen Mitarbeiter sehen sich Eltern und Geschwister oft eher in der Lage, sich mit Sterben und Tod auseinander zu setzen. Diese Unterstützung reicht auch über den Tod des Kindes in die anschließende Trauerphase hinweg.

 
 
 
 
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