Sterbehilfe für Kinder?

Das belgische Parlament hat am 13.02.2014 Sterbehilfe für Kinder legalisiert. Die Abgeordneten stimmten mit großer Mehrheit für den Gesetzesplan, der Sterbehilfe für unheilbar kranke und unter schwersten Schmerzen leidende Kinder und Jugendliche ermöglicht. Bedingung hierfür ist das Vorliegen einer palliativen Erkrankung, die zum vorzeitigen Tod des Patienten führt. Zudem muss es den Befund dauernder und unerträglicher Schmerzen geben. Neben der Zustimmung der Eltern bedarf es der Feststellung eines Arztes oder Psychologen, dass der Minderjährige "Entscheidungsfähigkeit" besitzt. Eine Altersgrenze sieht das Gesetz nicht vor.

Sterbehilfe für Kinder ist aus Sicht von Prof. Dr. Boris Zernikow ein folgenschwerer Tabubruch. In einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung bezieht der Leiter unseres Kinderpalliativzentrums Stellung zum Beschluss des belgischen Parlaments. Zum Interview klicken Sie bitte hier.


In einem sehr persönlichen Bericht, den die Eltern eines an einem Hirntumor verstorbenen Kindes exklusiv für die Süddeutsche Zeitung verfasst haben, nehmen diese Bezug auf die Worte von Herrn Prof. Zernikow. Mehr über ihre Sicht zur Debatte um aktive Sterbehilfe und die Notwendigkeit einer spezialisierten Palliativversorgung für Kinder erfahren Sie hier.


Weitere Beiträge mit Prof. Zernikow zum Thema "Sterbehilfe für Kinder":

Pressemitteilung des Diözesan Caritas Verband-Münster vom 13.2.2014 "Kinder wollen leben"

Fernsehbeitrag des WDR, Aktuelle Stunde vom 13.02.2014, "Sterbehilfe für Kinder?"


West ART Talk (WDR) vom 24.03.2014 "Bis zum letzten Atemzug - Wie wollen wir sterben?"


Camino (hr2) vom 13.03.2014 "Brauchen Kinder aktive Sterbehilfe?" Gespräche am Rande des Denkbaren...


 
 
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