Das Forscherteam um Prof. Zernikow erhält zum dritten Mal renommierten Förderpreis

DGP-Preisverleihung Für seine exzellente Arbeit und Forschung zum Wohl schwerstkranker Kinder ist das Forschungsteam um Prof. Zernikow, Inhaber des weltweit ersten Lehrstuhls für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin an der Universität Witten/Herdecke, zum dritten Mal mit dem Förderpreis für Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ausgezeichnet worden.

„Unser Dank gilt den Eltern, die uns bei unserer Arbeit unterstützt haben, den kooperierenden Kinderkliniken und dem Förderer der Forschungsarbeit, der Deutschen Kinderkrebsstiftung", bedankt sich Zernikow. Auch die Harvard Medical School in Boston, USA, zeigte sich begeistert von der Auszeichnung. Zum zweiten Mal erforschte eine Gruppe amerikanischer Wissenschaftler um Prof. Joanne Wolfe gemeinsam mit dem Kinderpalliativteam aus Datteln die Frage, wie Eltern die Lebensendphase ihres an Krebs erkrankten Kindes erleben. Außerdem ging es darum, welche Probleme die Familie am stärksten belasten und wie die Patienten und ihre Familien noch besser unterstützt werden können.

"Nach Angaben der Eltern litten viele ihrer verstorbenen Kinder in den letzten vier Wochen des Lebens unter Schmerzen und Erschöpfung. Nicht alle Krankheitssymptome werden erfolgreich behandelt, und nur 50% der Kinder sind zuhause gestorben, obwohl 93% der Eltern, deren Kind im Krankenhaus verstorben ist, sich einen häuslichen Sterbeort gewünscht hätten", führt Pflegewissenschaftlerin Pia Schmidt aus, die für die Durchführung des Projektes verantwortlich war. Nicht ohne Stolz nimmt sie den Preis für das gesamte Team entgegen.

Im Bild zu sehen: Prof. Friedemann Nauck, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, und Ulrike Salewski von der Firma Mundipharma überreichen Pia Schmidt den Förderpreis.
 
 
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